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Datum
25.07.2019

Eigenheim verkaufen? Welcher Preis ist drin?

Die Preise für Immobilien steigen nach wie vor. Für alle, die ihr Eigenheim verkaufen, ist der Zeitpunkt daher günstig. Aber wie viel ist es eigentlich wert?

Häuser und Eigentumswohnungen werden immer teurer. Seit 2015 sind die Kaufpreise nach Daten des Statistischen Bundesamtes stetig nach oben geklettert (siehe Infografik). Sie lagen im vergangenen Jahr laut des aktuellen Frühjahrsgutachtens der Immobilienwirtschaft bei rund 2.455 Euro pro Quadratmeter. Eigenheimbesitzer, die sich von ihrer Immobilie trennen wollen, können also durchaus ansehnliche Verkaufspreise erzielen. Allerdings müssen sie dafür zunächst möglichst realistisch einschätzen, was das eigene Haus wirklich wert ist. Denn auf der einen Seite möchte man zwar möglichst viel reinholen, auf der anderen Seite aber den Verkaufsprozess auch nicht in die Länge ziehen, weil man vielleicht Mondpreise ansetzt.

Eigenheim verkaufen? Welcher Preis ist drin?

Lage, Bausubstanz und Bodenwert

Um den Verkehrswert von Ein- oder Zweifamilienhäusern zu bestimmen, nutzen professionelle Gutachter in der Regel das sogenannte Sachwertverfahren. Wesentliche Faktoren sind Lage, Bausubstanz und Bodenwert. Zunächst ermitteln die Profis die Herstellungskosten der Immobilie unter Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Wertminderung seit dem Bau. Dann kommt der aktuelle Bodenwert hinzu. Das Ergebnis wird in einem zweiten Schritt an die konkreten Marktgegebenheiten angepasst. Hintergrund: Steht das gleiche Haus zum Beispiel irgendwo im Havelland wird es weniger wert sein, als wenn es in der 60 Kilometer entfernten Boomtown Berlin liegt.

Zur Marktanpassung nutzen die Sachverständigen unter anderem die Veröffentlichungen der Gutachterausschüsse. Jeder Notar muss diesen aus Immobiliensachverständigen zusammengesetzten Gremien Kopien seiner Kaufverträge schicken. Auf deren Grundlage typisieren die Ausschüsse Immobilien und deren Verkaufspreise unter anderem nach Lage, Ausstattung, Baujahr oder Wohnfläche. Bei der Marktanpassung bewerten Gutachter darüber hinaus auf Grundlage ihrer eigenen Erfahrung zusätzliche Eigenschaften der Immobilie, die einen Verkauf entweder anheizen (zum Beispiel aktuell nachgefragte Ausstattung oder Baustil) oder kompliziert machen können (Beispiel: das Haus ist vermietet).

Hilfe von Experten

Alles also gar nicht so einfach mit dem Verkehrswert – insbesondere für Laien. Um eine allererste grobe Orientierung zu erhalten, können sie Onlinetools bemühen. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, bespricht sein Vorhaben mit seinem MLP Berater. Der kann aufgrund verschiedener Kooperationen zum einen spezielle Immobiliengutachter vom TÜV oder dem bundesweit tätigen Immobilienmakler Falc vermitteln. Zum anderen kann er später auch gezielt helfen, den erzielten Verkaufspreis sinnvoll zu investieren – sei es in eine andere Immobilie, in Fonds oder eine ergänzende Altersvorsorge.

Homestaging kann Verkauf anheizen

Geht es in die Verkaufsverhandlungen, helfen ein paar Tricks, die Immobilie in ein besseres Licht zu rücken. Grundregel: Ein freundlich und modern wirkendes Haus verkauft sich besser als eine dunkle und angestaubte Bude. Ein paar einfache Mittel:

  • im Haus aufräumen und putzen
  • schon arg abgewohnte Zimmer eventuell streichen
  • es im Haus gut duften lassen
  • für viel Licht sorgen
  • alte Einrichtung mit einzelnen modernen Accessoires aufpeppen

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